Weihnachtszeit ist Putenzeit

#1 von Fischgirl , 18.11.2012 08:33

Jetzt geht es los:

Heute schicke ich meinen Mann mal raus in die Wildnis um eine Pute zu jagen.
Seit gestern liegt unser Prachttier im Kühlschschrank und das ganz nackt.
Nun kann es los gehen mit den Vorbereitungen, denn am Sonntag soll es das Tier geben.

Rezept: eine Pute ( 5.8 kg)
zwei Mandarinen für die Füllung
ein Stück Butter für unter die Haut massieren
zweimal Hühnerklein für Soßenherstellung
ein Bund Suppengrün für Soßenherstellung
ein Glas Cranberrys für Soßenherstellung
Salz,Pfeffer, Paprika für Würze
Rosmarin, wer möchte für Soßenherstellung

Wir nehmen unser nacktes Tier aus dem Kühlschrank und waschen es und danach wird es trocken gelegt.
Nun nehmen wir einen Eßlöffel und versuchen vorsichtig die Haut von der Brust zulösen, vom Hals beginnend.
Aber unten zulassen, da sonst Butter beim einfüllen unten wieder austritt.
So nun noch würzen und die Butter einfüllen. Zum Schluß die Pute mit zwei halbierten Mandarinen füllen. Nicht mehr da sonst die Hitze nicht entweichen kann.
Herd auf 220 Grad stellen und vorheizen und das Tier nun eine Stunde bei 220 Grad garen, danach auf 80-90 Grad runterreduzieren, auf die Brust legen und für weitere ca 10 Stunden niedrig garen. Dabei auf´s Rost legen und die Pute sollte in der Mitte des Garraumes liegen. Ihr solltet aber die Auffangschale darunter nicht vergessen. Man sagt so ungefähr eine Stund pro Pfund.
Nach Ende der Garzeit, sollte das Tier an allen Stellen 85 grad aufweisen ( Bratentermometer benutzen). Nun sollte das Vogeltier saftig und gar sein.

Soßenherstellung: Hühnerklein abwaschen, würzen und scharf anbraten. Suppengemüse putzen, klein schneiden und mit in die Pfanne geben und anbraten.
Wasser oder Brühe angießen und etwa eine Stunde köcheln lassen. Danach alles durch ein Sieb geben und den Fond auffangen. Wieder in einen Topf geben,
mit Cranberrys verfeinern, alles zum köcheln bringen und nun noch mal abschmecken.

Bei uns gab es dazu Rosenkohl und Klöße und auf dem zweiten Bild kann man sehen, das es auch geschmeckt hat, denn es war nicht viel übrig, wie zusehen ist.


Angefügte Bilder:
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Fischgirl
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zuletzt bearbeitet 20.02.2013 | Top

   

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